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Gut, gesund, günstig – libanesisch!

Gute libanesische Hausmannskost, so würde ich „Al Mona“ in der Maxstraße 18 beschreiben. Libanesische Pizza gibt es für einen Euro, richtig lecker und authentisch sind aber Sachen wie der „Mix-Teller“, also Falafel (frittierte Kichererbsenbällchen) und Halloumi (gebratener Käse) mit libanesischer Salatmischung und arabischem Brot (5 Euro). Den Tee gibt es gratis, und der verkürzt das Warten, denn obwohl es schon meistens zügig geht, gibt es hier kein Fast Food. Restaurant ist zuviel gesagt, aber für einen Imbiss gibt es dafür nette Sitzgelegenheiten, aussen und innen. Je nach Tageszeit wird man vom Vater, vom älteren oder jüngeren Sohn bedient, aber alle Drei verstehen ihr Handwerk.

Alles Döner, oder was?

Ursprünglich wollten wir uns nur kurz am Leopoldplatz einen Döner Kebab holen, dann sind wir aber zufällig im „Pamfilya“ gelandet, und seitdem gehen wir immer dorthin. Kebab, Hähnchen- und Lammspieße gibt es zum Mitnehmen, schöner ist es allerdings, sich in Ruhe zu setzen und das Menü zu probieren.

Eine Linsensuppe zum Einstieg, dann je nach Geschmack Lamm oder Hähnchen mit Reis oder Pommes. Immer mit einem frischen Salat garniert und von frisch gemachtem Ayran begleitet. Als Nachtisch dann Sütac, türkischen Milchreis, der knallesüß ist und das Ganze schön abrundet.

Es ist nicht ganz billig für Wedding, aber mit 14 Euro für Vor- Haupt und Nachspeise mit Getränk kommt man doch gut hin. Die Portionen in ..der Größe „mittel“ sind übrigens reichlich. Wer etwas zum „auf- die-Hand-mitnehmen” möchte, dem würde ich Tavuk Süs Dürüm, das marinierte Hähnchenfleisch, empfehlen, für 4,50 Euro. Bei der Bestellung sollte man einrechnen, dass hier nicht einfach schnell etwas vom Dönerspieß geraspelt wird, sondern rohes Fleisch auf den Holzkohlegrill kommt. Das schmeckt anders, dauert aber auch länger.