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Kaiserschmarrn am Wasser

Für den sonnigen Sonntagnachmittag habe ich den Geheimtipp: Spazieren im Grünen und schlemmen am See. Mit der S-Bahn kommt man bis zur Station Grunewald. Dort ist auch ein Parkplatz und es beginnen hier eine Reihe von Wanderwegen durch den Grunewald. Besonders an Sonn- und Feiertagen sind hier eine ganze Menge Leute unterwegs. Spaziergänger, Jogger, Fahrradfahrer, Familien, Hundebesitzer – Großstädter, die das Grüne suchen, und hier auch finden. Der Grunewald ist groß genug, dass sich die Menschen auch an schönen Tagen einigermaßen verteilen und jeder nach Lust und Laune seinen Kurzausflug machen und genießen kann.

Wanderweg

Wer sich in dem Netz aus Wegen westlich hält kommt auf den Königsweg, und kann je nach Präferenz auf ausgebauteren Geh- und Radwegen oder auf kleinen Waldwegen laufen. Regelmäßig weisen Schilder und Wanderkarten den Weg. Nach etwa acht Kilometern, kommt die Havel. Diese ist recht breit an dieser Stelle und wer zur richtigen Zeit dort ist sieht einen wunderbaren Sonnenuntergang über dem Wasser. Ein schönes Schmankerl für den Spaziergang ist ein Besuch auf der Insel Lindwerder. Die Wegweiser führen den Spazierenden zur Fähre, und dort kostet es einen Euro, einmal hin und einmal zurück zu fahren. Das schönste kommt allerdings zwischen den Bootsfahrten. Auf Lindwerder wartet ein Cafe und Restaurant auf die Besucher und direkt am Wasser sitzend bestellt man sich, wenn man das mag, am besten einen Kaiserschmarrn.

Kaiserschmarrn

Die etwa Zehn Euro sind gut investiert, denn die Portion reicht locker für zwei Personen, wird mit Pflaumen und Soße serviert und ist wirklich sehr lecker. Der Ausblick über den Fluß, auf die Boote und den westlichen Fernsehturm runden die Stärkungspause angenehm ab. Wer danach nicht zurücklaufen möchte, den bringt der Bus 218 Richtung Pfaueninsel, der mindestens stündlich fährt in einer viertel Stunde zurück ins S-Bahn-Netz von Berlin.