Kategorie-Archiv: Sonstiges

Torten Torten Torten…

“In guter Gesellschaft genießen”, so lautet das selbstgewählte Motto vom “Caffeehaus am Roseneck”. Vor, nach oder anstatt des Sonntagsspaziergangs kommen hier her Kuchen und Tortenliebhaber, um bei einem Kännchen Kaffee oder einer Tasse Tee sich etwas gutes zu tun. Jeder kommt auf deine Kosten: Dem Schoko-Sahne Liebhaber enpfehle ich die weich-schokoladig leckere Mouse au Chocolat-Torte und dem Marzipan-Fan die Mozarttorte, die den Mozartkugel-Geschmack auf eine ganze Torte projeziert. Fruchtliebhaber finden natürlich in den Klassikern wie Erdbeer-, Zwetschgen- oder Apfeltorte auch das richtige. Schon der Großvater von des Besitzers Manfred Otte was Konditor, und Herumgesprochen hat sich die Qualität der Backwaren und das wiener Ambiente  inzwischen hauptsächlich in der Ü60 Fraktion, zumindest wenn man nach dem Sonntags-Publikum geht. Für den gelegentlichen Nachmittagskaffee ist das allerdings durchaus passend, und wenn die Sonne scheint gibt es viele gemütliche Plätze zum außen sitzen. Wer also im Grunewald unterwegs ist und am Hohenzollerndamm bei Numer 92 anhält, findet hier eine perfekte Möglichkeit, sich nach dem Ausflug zu stärken.

Thai vom Thai

Etwas unscheinbar sieht “Krua Thai” aus – sowohl außen als auch innen. Dafür gibt es aber gute, echte und günstige thailändische Currys.

Ob im Voraus unter 030 – 45 36 391, oder beim Kellner am Tisch bestellt, erwarten den Besucher gut 60 Gerichte, von der Tom Kha Suppe (mit Kokosmilch, die man ruhig in extra groß bestellen kann) über Yan Bueah (Salat mit Rind) und alle möglichen leckeren Thai-Currys.

Werktags von 11 bis 16 Uhr gibt es für 6 Euro Mittagsmenüs, und wer zu der Zeit kommt, kann vielleicht beobachten, wozu der kleine Schrein gegenüber der Eingangstüre da ist (auf 2 Metern Höhe). Der Besitzer zündet dann ein Räucherstäbchen an, holt eine Leiter, steigt hinauf und verharrt für einige Minuten in stiller Andacht – eine spirituelle Auszeit, mitten im Tagesgeschäft. Dann geht es wieder hinter die Theke, wo man die frischen Zutaten und deren Zubereitung im Wok immer im Augenwinkel mitverfolgen kann.

 Geheimtipps Thai Curry

Restaurant ist zuviel gesagt, allerdings handelt es sich nicht um einen Asia-Mix, sondern um einen echten Thai, und das Imbiss-Flair wird dadurch wett gemacht, dass das teuerste Gericht bei 8,50 Euro liegt. Alle Speisen gibt es natürlich auch zum Mitnehmen, und die Luxemburger Straße 4 liegt gut erreichbar, direkt an der U6-U9-Kreuzung am Leopoldplatz.

Prenzlauer Berg macht Pizza

Gemütlich ist relativ – vom ruhigen Abendessen im Kerzenschein ist man hier optisch ein Stück weit entfernt – kulinarisch aber nicht.

Eine überschaubare Speißekarte zu sehr fairen Preisen bietet für jeden Pizzaliebhaber etwas, und einen passenden Wein gibt es auch dazu. Die Stärke von “I Due Forni” liegt nicht in der Auswahl oder Gemütlichkeit, sondern in der echt guten Pizza aus guten Zutaten (das Mehl kommt direkt aus Italien), die zügig und günstig serviert wird.

Speisekarte

Nicht für jedermann, aber trotzdem ziemlich gut ist das Ambiente: Überall Graffiti, Gekritzel und Bad Religion Poster. Der große, nicht weiter unterteilte Raum bietet auch für große Gruppen viel Platz, hierfür vorher reservieren (Tel.:030 44 017 333)

Von 12 bis 12 hat diese, meiner Meinung nach beste, Pizzeria im Prenzlauer Berg offen. Die Adresse dieses Geheimtipps für Berlin ist die Schönhauser Allee 12, direkt an der U-Bahn Senefelderplatz.

Checkpoint Charlie

Am Checkpoint Charlie muss man gewesen sein, wenn man in Berlin war. Hier fahren die Reisebusse reihenweise entlang, und die Touri-Quote ist wirklich hoch. Der ehemalig wichtigste Grenzübergang zwischen sowjetischem und amerikanischen Sektor liegt am Ende der Friedrichstraße und es sind dort einige Museen zur Besatzungszeit sowie zahlreiche Fast-Food Filialen und Souvenir-Läden. Genau hier haben sich auch viele Start-Ups und IT-Unternehmen angesiedelt, sodass es zwischen den Besuchern, die gemütlich entlang schlendern auch immer wieder Leute mit einem Coffee-To-Go auf dem weg in die oder aus der Arbeit hindurchschlängeln.

Bild vom Haus am Checkpoint Charlie

Darüber hinaus gibt es wieder aufgestellte Stücke der Berliner Mauer zu sehen und natürlich diverse in China produzierte Sowjet-Mützen, Anhänger und Gimmicks. Wände mit Fotos und Texten beschreiben und zeigen, was hier zu Kriegsende und zur Zeit des Mauerbaues stattgefunden hat und wie es dabei aussah. Ganz wichtig natürlich für alle Leute die auf Klassenfahrt sind: Das Foto mit dem als Grenzposten verkleideten “Stand-Up-Artist”, für Facebook und Google+.

Obwohl es natürlich überhaupt kein geheimer Tipp ist, finde ich einen Besuch hier trotzdem irgendwie nett. Es liegt ja sozusagen auf dem Weg, wenn man die Friedrichstraße entlang spaziert,  und wenn man den Backpacker-Kommerz  mit einem freundlichen Schmunzeln kommentieren kann, sollte man an dieser geschichtsträchtigen Kreuzung schon mal vorbeischauen.

Fünf auf einen Streich – Museumsinsel

Genau in der Mitte zwischen Friedrichstraße und Alexanderplatz liegt die Museumsinsel. Gut zu erreichen, und gleich beim Berliner Dom, ist sie ein absolutes Muss für den einigermaßen kulturinteressierten Berlinbesucher.

Neues Museum

Vor- und Frühgeschichte, Ägypten und die Büste der Nofretete,

Pergamonmuseum

Antikensammlung, Vorderasiatische und Islamische Kunst

Alte Nationalgalerie

Bilder und Skulpturen aus Klassizismus, Romantik, Biedermeier, Impressionismus und  Moderne

Altes Museum

Antikensammlung

Bode-Museum

Skulpturensammlung, Byzantinische Kunst und Münzkabinett