Kategorie-Archiv: Shopping

Bella Italia – Kaufen, kochen, essen

Der letzte Italien-Urlaub liegt schon  viel zu lange zurück. Die Landschaft und das Wetter lassen sich nicht so einfach nach Deutschland bringen, da kann man nichts machen, beim Essen, Leuten und Atmorphäre allerdings schon. Der Centro-Italia ist einer der Geheimtipps Berlin für Verehrer der Italienischen Küche.

Die Selbst-Kocher kommen voll auf ihre Kosten und finden hier all die im Real und Kaufland vermissten Produkte, die eine Basis für Italienisches Kochvergnügen bilden. Dass es zig Sorten an Nudeln, Olivenölen, Balsamico-Varianten und italienischen Weinen gibt, ist selbstverständlich. Darüber hinaus gibt es frische Wurst, Fisch, Käse, Brot und Gemüse an den entsprechenden Theken, wo freundliche Italiener bedienen und beraten.

Verschiedene San Pellegrino Variationen, Süßspeisen, Küchenartikel, Spirituosen, wirklich die ganze Palette an Produkten, die man sonst nur schwer bekommt. Preislich ist das Ganze auf, wie ich finde fairem Niveau. Ein bisschen mehr als beim Kaisers ums Eck kann man schon rechnen, insgesammt hält es sich im Rahmen. Wer wenig ausgeben will bleibt bei den “Italia-Supermarkt-Artikeln” und kocht sich für ein paar Euro ein leckeres Essen, wer mehr investieren will, dem empfehle ich den orginal Parma-Schinken am Stück, der trotz der 150 Euro die man für das sieben-Kilo-Stück investieren muss, geschmacklich jeden Cent Wert ist.

Die Wein-Abteilung ist auch eine Erwähnung wert, denn die Auswahl an italienischen Weinen aus allen Regionen des Landes ist überzeugend. Ob zum Essen, oder als Mitbringsel für einen Italophilen Bekannten findet sich hier immer etwas. Es gibt vier Filialen in Berlin, wobei die in Charlottenburg meines Wissens nach das größte Sortiment bietet. Hier die Visitenkarte mit allen Adressen:

 Das Restaurant, das sich im Markt befindet ist sehr gut und einen eigenen Artikel wert, der in Kürze folgt.

Vietnam in Berlin – Dong Xuan Center

Eine eigene Welt, das ist das vietnamesische Einkaufszentrum, mitten in Lichtenberg. Dort in Berlin, wo man es nicht gerade vermutet, befindet sich einer der Geheimtipps für Vietnam- und Asienliebhaber: in der Herzbergstraße 128-139, mitten im Industriehof, und eigentlich nur mit dem Auto gut zu erreichen – dafür aber mit reichlich Parkplätzen. Vier riesige Hallen, und viele Asiaten, die dort unterwegs sind machen neugierig, was sich innen verbirgt. Betritt man eine der Hallen, erwartet einen ein langer Gang.
Vietnamesisch Shoppen in Berlin
Links Geschäfte, rechts Geschäfte, 150 Meter lang gibt es Kleidung, Schuhe, Plastikblumen, Gewürze, Elektronik, Leder, Massagesessel, Grußkarten im Tausenderpack, Schminkzeug, Led-Lampen, Uhren, Bastelzeug, viele Deko-Artikel, einiges was man brauchen kann und sehr viel was sich perfekt zum Schrott-Wichteln eignet. Gerade wer nichts bestimmtes sucht, hat am meisten Spaß, in den hunderten von Geschäften genau das zu finden.

Geheimtipp: Einkaufen mal anders

Manchmal sind Aritkel in meterhohen Regalen einsortiert, manchmal auch in den Kartons am Boden, und auch all das, was das großenteils vietnamesische Publikum sonst braucht ist in den Hallen untergebracht: Fahrschulen, Rechtanwälte, Nagelstudios, Reisebüros und Friseure. Richtig gut, wenn man gerne asiatisch kocht, sind die Supermärkte im Dong-Xuan-Center. Hier gibt es eine Menge: Fisch, der noch schwimmt, frisches Obst und Gemüse für fern-östliche Gerichte, Reis sackweise,  und Gewürze, Getränke und Konserven, aber auch Kochutensilien und Geschirr.

Asien-Supermarkt

Der Dong-Xuan-Center zählt definitiv zu den Geheimtipps für Berliner Asien-Freunde, bietet eine nette “Parallel-Welt”, das eine oder andere unerwartete Schnäppchen, und mehrere authentische vietnamesiche Restaurants.

Mal was anderes: Nikolaiviertel

Ich war ja schon eine ganze Weile in Berlin, als ich zum ersten mal in die „historische Mitte Berlins“ ging. Zugegeben, es ist dort touristisch ohne Ende – aber irgendwie doch nett. Als einen Gegenpol zu Kreuz-Kölln würde ich das Viertel bezeichnen, wo man an der Spree, südwestlich vom Alexanderplatz, recht nett draußen sitzen und sowohl Alt-Berliner als auch internationale Küche genießen kann. Rund um die Nikolaikirche finden sich im verkehrsberuhigten Bereich neben Restaurants auch viele lustige Touri-Läden, wo man den „deutschen“ Teddybären in Lederhose erwerben kann, den man von seiner Europa-Tour auf jeden Fall mitbringen sollte : – )  .

Gleich an der U-Bahn Klosterstraße geht es los in das älteste Viertel von Berlin. Neben den barocken Wohnhäusern, zu dem auch das Lessing-Haus gehört und der bereits namensgebenden Kirche gibt es hier die Skulptur von St. Georg und – wie gesagt – haufenweise „besucherfreundliche“ Geschäfte und Restaurants.