Kategorie-Archiv: Essen

Neuköllner Burger

Satt wird man hier sicher, denn es wird sicher nicht an den Portionen gespart – vielleicht ein bisschen  an den Räumlichkeiten, denn innen ist es eher kuschelig als geräumig. Aber die drei Bierbänke außen passen eigentlich viel besser zu der Burger-Bude, in der deftig gebruzelt wird. Klassische Burger, Pommes und Salat gibt es hier, ergänzt durch einen Burger des Monats, der meist eine kreativ-leckere Neukomposition darstellt. Am besten nicht zu viel bestellen, denn die Portionen sind ordentich. Ein Cheesburger, dazu eine Club-Mate oder ein Berliner Pilsener und man wird mit ca. 9 Euro satt und glücklich. Natürlich gibt es alles auch zum Mitnehmen, und bei Regen ist das wahrscheinlich auch die beste Wahl. Drei Sachen sind top: die Qualität, die Atmosphäre und die Portionen. Wer also in der Nähe ist und hungrig, sollte auf jeden Fall hier reinschauen in das „Berlin Burger International“ in der Pannierstraße 5 am U-Bahnhof Hermannplatz.

 

Feinschmecker-Eis an der Nolle

Direkt neben „Mastro-Pizza“ findet sich das „Dolce Fredo“, die Eisdiele, die an der Wand die Artikel aus dem „Feinschmecker“-Magazin  platziert hat, in denen sie gelobt und prämiert wird. Nicht zu unrecht, denke ich mir bei jeder Kugel. Wer Schokolade mag, ist mit „Nerone“ gut bedient, für Frucht-Freunde empfehle ich Mango oder Erdbeere. Eigentlich sind aber alle sehr lecker und wer Platz im Bauch hat ist mit einem Eisbecher mit Sahne, Soße und Krokant natürlich am besten versorgt. Um das Ganze dann in Ruhe zu genießen stehen genug Bänke direkt vor der Türe.

Leckere Pizza, aber schnell

Pizza auf die Hand, das gibt es ja überall. In Schöneberg bekommt man echt richtig leckere Pizza von „Mastro“, am Nollendorfplatz (Maaßenstraße). Rucola, Artischoken, Salami, Schinken, Sardellen, Lachs, Auberginen – was das Herz begehrt – für 2 Euro pro Stück. Weil es gut und praktisch ist, komme ich hier recht oft her und bin nach zwei Stücken satt und glücklich. Auf den Bänken vor dem Laden findet sich auch immer ein Platz um in Ruhe zu essen. Übrigens: wer Vitamine mag, bekommt an einem Stan,  fünf Schritte weiter links frischgepressten Orangensaft und wer Nachtisch mag, findet fünf Schritte weiter rechts die passende Eisdiele.

 

Gut, gesund, günstig – libanesisch!

Gute libanesische Hausmannskost, so würde ich „Al Mona“ in der Maxstraße 18 beschreiben. Libanesische Pizza gibt es für einen Euro, richtig lecker und authentisch sind aber Sachen wie der „Mix-Teller“, also Falafel (frittierte Kichererbsenbällchen) und Halloumi (gebratener Käse) mit libanesischer Salatmischung und arabischem Brot (5 Euro). Den Tee gibt es gratis, und der verkürzt das Warten, denn obwohl es schon meistens zügig geht, gibt es hier kein Fast Food. Restaurant ist zuviel gesagt, aber für einen Imbiss gibt es dafür nette Sitzgelegenheiten, aussen und innen. Je nach Tageszeit wird man vom Vater, vom älteren oder jüngeren Sohn bedient, aber alle Drei verstehen ihr Handwerk.

Alles Döner, oder was?

Ursprünglich wollten wir uns nur kurz am Leopoldplatz einen Döner Kebab holen, dann sind wir aber zufällig im „Pamfilya“ gelandet, und seitdem gehen wir immer dorthin. Kebab, Hähnchen- und Lammspieße gibt es zum Mitnehmen, schöner ist es allerdings, sich in Ruhe zu setzen und das Menü zu probieren.

Eine Linsensuppe zum Einstieg, dann je nach Geschmack Lamm oder Hähnchen mit Reis oder Pommes. Immer mit einem frischen Salat garniert und von frisch gemachtem Ayran begleitet. Als Nachtisch dann Sütac, türkischen Milchreis, der knallesüß ist und das Ganze schön abrundet.

Es ist nicht ganz billig für Wedding, aber mit 14 Euro für Vor- Haupt und Nachspeise mit Getränk kommt man doch gut hin. Die Portionen in ..der Größe „mittel“ sind übrigens reichlich. Wer etwas zum „auf- die-Hand-mitnehmen” möchte, dem würde ich Tavuk Süs Dürüm, das marinierte Hähnchenfleisch, empfehlen, für 4,50 Euro. Bei der Bestellung sollte man einrechnen, dass hier nicht einfach schnell etwas vom Dönerspieß geraspelt wird, sondern rohes Fleisch auf den Holzkohlegrill kommt. Das schmeckt anders, dauert aber auch länger.

Fisch+Reis=Sushi

Sushi ist eine praktische und schnelle Sache, und gut gemacht ist es auch richtig lecker. Mein Favorit ist das „Ishin“ an der Günzelstraße. Dort gibt es alles mögliche aus dem Meer, sowie Huhn, Schwein und Rind. Neben den Standard-Menüs Ume, Take und Matsu, also der Sushi-Mischung in klein, mittel und groß findet sich auf der Speisekarte auch allerlei Warmes aus Japan. Den gebratenen Thunfisch, die Holzmakrele, den gebratenen Aal gibt es im Bambusdämpfer, genau wie „Cey-Ro-Rice“, das sind Shiitake-Pilze, Lotuswurzeln und Tamagostreifen – meine Empfehlung für Vegetarier. Am liebsten bestelle ich eine ganze Reihe kleiner Gerichte: Die Misosuppe darf als Vorspeise natürlich nicht fehlen, den fein gehackten Thunfischbauch, die gekochte Makrele, und als Nachtisch Sakura-Mochi, die Reiskugel mit Füllung aus süßen Bohnen.

Das schöne am „Ishin“ ist, dass ein gutes Menü bezahlbar bleibt, denn die einzelnen Sachen kosten oft nur 2-3 Euro, grünen Tee gibt es sowieso gratis (der passt auch am besten dazu) und bis 16 Uhr gibt es das 12-teilige Ume-Sushi für 5,50 Euro.

Es gibt inzwischen mehrere Filialen. In der Bundesallee 203 an der U-Bahn Günzelstraße, Schloßstraße 101 U-Bahn Schloßstraße, Mittelstraße nahe Unter den Linden und in der Charlottenstraße 16 am Checkpoint Charlie.