Kategorie-Archiv: Essen

Der Moghul hat Tradition

Herr Chants kennt viele seiner Stammgäste schon seit sie noch Kinder waren und macht seit 20 Jahren gutes indisches Essen zu sehr fairen Preisen.

Indisches Restaurant

 

Erstmal sieht das Restaurant in der Akazienstraße recht unscheinbar aus, doch 5-7 Euro pro Gericht laden zum Ausprobieren ein. Im Sommer am Bürgersteig oder im Winter innen wird man dann freundlich bedient, und, zumindest wenn der Besitzer da ist, kann der Besucher auch einiges über Indien und Schöneberg erfahren.Die Karte ist klassisch indisch. Curry, Madras, Suppen und Salate, Lamm, Huhn oder Schwein – und auch für Vegetarier und Veganer ist etwas leckeres dabei.

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Den Tee für einen Euro, und alles in guter Qualität an der schönen Akazienstraße. Kein Wunder dass die Gäste hier wieder kommen.

Restaurant “Moghul”
Akazienstraße 5
10823 Berlin-Schöneberg
Telefon (030) 784 31 76

Die Speisekarte gibt es hier:

 

http://moghul-berlin.de

Burgervariationen

Bei Zsazsa Burger gibt es, neben einer guten Auswahl an mehr oder weniger gewöhnlichen Burgern auch viele schöne Details. Aber Eines nach dem Anderen: Für 8 Euro gibt es den Classic Beef Burger, mit Salat und Pommes.

Die Karte ist vielfältig und neben den Standartvatianten ist gibt es auch Burger mit Lamm, Ente oder Gemüse, je nach Geschmack. Besonders zu empfehlen sind die Verschiedenen Mayonnaisen – sogar Varianten mit Mango oder Wasabi sind zu haben und erstaunlich lecker. Sitzmöglichkeiten gibt es je nach Temperatur außen, im Frühjahr und Herbst auch mit Vorzelt, oder innen.

Eine Bar und Cocktails gibt es, und das Ambiente hat auf angenehme Art besondere Details. Zu erwähnen ist hier der Steinbock-Kopf, der von der Wand aus beim Essen zusieht. Ein schönes Tier. Seine Hörner drehen in die andere Richtung als bei den meisten Artgenossen, und er passt gut hier rein.

Geheimtipps Berlin: Ein Steinbock

Prenzlauer Berg macht Pizza

Gemütlich ist relativ – vom ruhigen Abendessen im Kerzenschein ist man hier optisch ein Stück weit entfernt – kulinarisch aber nicht.

Eine überschaubare Speißekarte zu sehr fairen Preisen bietet für jeden Pizzaliebhaber etwas, und einen passenden Wein gibt es auch dazu. Die Stärke von “I Due Forni” liegt nicht in der Auswahl oder Gemütlichkeit, sondern in der echt guten Pizza aus guten Zutaten (das Mehl kommt direkt aus Italien), die zügig und günstig serviert wird.

Speisekarte

Nicht für jedermann, aber trotzdem ziemlich gut ist das Ambiente: Überall Graffiti, Gekritzel und Bad Religion Poster. Der große, nicht weiter unterteilte Raum bietet auch für große Gruppen viel Platz, hierfür vorher reservieren (Tel.:030 44 017 333)

Von 12 bis 12 hat diese, meiner Meinung nach beste, Pizzeria im Prenzlauer Berg offen. Die Adresse dieses Geheimtipps für Berlin ist die Schönhauser Allee 12, direkt an der U-Bahn Senefelderplatz.

Torten to go

In Kreuzberg wird man für drei Euro satt. Nicht nur mit Döner, sondern in der Yorkstraße 15 auch mit Schokotorte, Schwäbischem Apfelkuchen, Schwarzwälder Kirsch- oder Schweizer Haselnußtorte.

Mr Minsch

Der Geheimtipp Berlin, für Schokoladen-Fans ist, wie der Name schon sagt, Schoko-Schoko, die nicht nur eine Mahlzeit ersetzt, sondern den Essenden auch für Stunden in den Schokoladenhimmel katapultiert. Zwischen U-Bahn Mehringdamm und Yorkstraße gelegen, findet man mit dem Auto manchmal einen Parkplatz, zur Not kurz in zweiter Reihe, dann kann man schnell an der Theke ordern, und bekommt die Bestellung herausgereicht.

Schoko-Schoko-Torte

Mehr los ist am Wochenende, dann kann es, vor allem im Sommer, auch mal eine Schlange geben. Dafür kann man vormittags nicht nur am Fenster links, an der Kuchentheke schon mal aussuchen, sondern auch beim Backen der frischen Kuchen zusehen. Bestellungen für Feste und Besuch sind natürlich mit einem Tag Vorlaufzeit auch möglich, und man bekommt für 27-30 Euro eine komplette Torte nach Wahl. Gerade wenn die Sonne scheint bietet es sich an, das erworbene Stück auch gleich vor Ort zu verspeißen. Gemütlich, fast schon romantisch sind die Tische, Stühle und Bänke direkt vor dem Laden, und Kaffee, Cappuchino und Latte Macchiato sind durch das Bestellfenster auch zu haben.

Hier kommen Kuchen raus

Das Restautant Duke im Ellington Hotel


Aus den Zwanzigern des letzten Jahrhunderts stammt das Gebäude, in dem das Ellington-Hotel seine Gäste empfängt. Dass das Gebäude Geschichte hat, und denkmalgeschützt ist, daran entsteht kein Zweifel, denn schon im Eingangsbereich zeigen die grün-weißen Fliesen auf recht passende Art den Geschmack einer vergangenen Epoche.

Ellington Hotel Eingangsbereich

Der Pater-Noster ist zwar inzwischen durch einen modernen Aufzug ersetzt, aber wer genau hinsieht kann in den Milchglasscheiben, gleich nach dem Eingangsbereich noch erkennen, wofür das Gebäude früher genutzt wurde: Als Landeshauptkasse. Ein Stück weiter in die Vergangenheit war das Gebäude das Berliner Theater und noch ein Stück früher, unter dem Namen Badewanne, spielten hier Louis Armstrong, Ella Fitzgerald und Duke Ellington.

Den Bezug zu dieser Zeit, und zum Jazz behält das Hotel durch seinen Stil und die Musik. Regelmäßig gibt es im zum Hotel gehörenden Restaurant einen Jazz-Brunch, wo der Besucher bei einem Glas Crémant neben normalem Frühstück auch frischen Räucherfisch und Steaks genießen kann – natürlich bei Live-Jazz. Abends überträgt das Jazz-Radio seine Musik direkt aus dem Lounge-Bereich, ein kleines Studio ist, nur durch Glas abgetrennt, extra dafür eingerichtet. Das Restaurant bietet natürlich auch vornehmes Essen.

Für etwa hundert Euro gibt es ein Fünf-Gänge Menü mit Weinbegleitung in schickem Ambiente. Das Essen ist gut, aber nicht notwendiger Weise ein Geheimtipp. Der Besuch lohnt sich eher wegen der stilvollen Atmosphäre, der guten Cocktails und Weine. Bestellt man eine besondere Rarität aus der Weinkarte, so kommt die Flasche aus dem Wein-Tresor. Ein Relikt aus der Zeit des Gebäudes als Finanz-Haupt-Direktion, als ein mehrere Quadratmeter großer Tresor die Bargeldvorräte der Region beherbergte. Heute werden dort die Wein-Schätze gelagert, und auf Nachfrage kann man den schick aufgemachten Raum, in dem damals das Begrüßungsgeld Kistenweise gelagert wurde, auch besichtigen.

Zu erreichen ist das Ellington indem man bei der U-Bahn-Station Wittenbergplatz aussteigt und 5 Minuten läuft, am KaDeWe vorbei, links  in die Nürnberger Straße und dann bis Nummer 50

Centro Italia Ristaurante

Im Centro Italia gibt es italienische Lebensmittel. Vorne im Supermarkt für Selbst-Kocher, hinten im Restaurant gibt es als Stärkung beim Einkauf, oder auch so, wirklich gutes Essen. Die Karte ist nicht besonders lang und ändert sich auch von Tag zu Tag. Lachs, Calamares, Salat und einige Pasta-Variationen sind allerdings fast immer dabei.

 

Außen gibt es einige Biertischgarnituren und innen eine Espresso-Theke, sowie Tische und Stühle um gemütlich zu essen. Bestellen muss man an der Theke, und sobald es fertig ist, was dank der eingeschränkten Speisekarte doch recht schnell geht, wird an den Tisch geliefert.

Espresso-Bar

Absolut gut ist das Essen, ganz frisch und ganz italienisch. Am besten mal nicht die Pasta nehmen, sondern den Lachs probieren, oder die Tintenfischringe.

 

Bella Italia – Kaufen, kochen, essen

Der letzte Italien-Urlaub liegt schon  viel zu lange zurück. Die Landschaft und das Wetter lassen sich nicht so einfach nach Deutschland bringen, da kann man nichts machen, beim Essen, Leuten und Atmorphäre allerdings schon. Der Centro-Italia ist einer der Geheimtipps Berlin für Verehrer der Italienischen Küche.

Die Selbst-Kocher kommen voll auf ihre Kosten und finden hier all die im Real und Kaufland vermissten Produkte, die eine Basis für Italienisches Kochvergnügen bilden. Dass es zig Sorten an Nudeln, Olivenölen, Balsamico-Varianten und italienischen Weinen gibt, ist selbstverständlich. Darüber hinaus gibt es frische Wurst, Fisch, Käse, Brot und Gemüse an den entsprechenden Theken, wo freundliche Italiener bedienen und beraten.

Verschiedene San Pellegrino Variationen, Süßspeisen, Küchenartikel, Spirituosen, wirklich die ganze Palette an Produkten, die man sonst nur schwer bekommt. Preislich ist das Ganze auf, wie ich finde fairem Niveau. Ein bisschen mehr als beim Kaisers ums Eck kann man schon rechnen, insgesammt hält es sich im Rahmen. Wer wenig ausgeben will bleibt bei den “Italia-Supermarkt-Artikeln” und kocht sich für ein paar Euro ein leckeres Essen, wer mehr investieren will, dem empfehle ich den orginal Parma-Schinken am Stück, der trotz der 150 Euro die man für das sieben-Kilo-Stück investieren muss, geschmacklich jeden Cent Wert ist.

Die Wein-Abteilung ist auch eine Erwähnung wert, denn die Auswahl an italienischen Weinen aus allen Regionen des Landes ist überzeugend. Ob zum Essen, oder als Mitbringsel für einen Italophilen Bekannten findet sich hier immer etwas. Es gibt vier Filialen in Berlin, wobei die in Charlottenburg meines Wissens nach das größte Sortiment bietet. Hier die Visitenkarte mit allen Adressen:

 Das Restaurant, das sich im Markt befindet ist sehr gut und einen eigenen Artikel wert, der in Kürze folgt.

Picknick Berlin: Am Liepnitzsee

Gleich hinter Bernau, bei Wandlitz liegt der Liepnitzsee. Ein Geheimtipp für die Städter, die ein paar mehr Stunden für den Ausflug in die Natur zu investieren bereit sind, um beim gemütlichen Picknick Berlin ein Stück weit weg sein lassen. Leicht in einer dreiviertel Stunde zu erreichen, kann man hier alles was man zum Entspannen braucht machen: Wandern, Boot fahren und Kuchen essen – oder Steaks. Am einfachsten verlässt man die A11 bei Schmetzdorf, folgt gut 6 Kilometer der Wandlitzer Chaussee und parkt dann, wenn rechts ein Haus und viele Parkplätze kommen sein Auto. Dem Wanderweg folgend, einfach rein in den Wald.

Geheimtipps Berlin: Der Liepnitzsee

Keine Angst, von hier ist der See nicht zu verfehen. 500 Meter weiter ist schon das Wasser zu sehen, und in der Mitte die Liepnitzseeinsel, die fast ein Drittel der Seefläche ausmacht. Zwei Möglichkeiten bieten sich für den Spaziergang an: Ganz herum laufen, ungefähr neun Kilometer, oder bis zur Fähre, dann zur Insel, rüber auf die andere Seite und von da aus zurück, was etwa sechs Kilometer zu laufen sind. Der Weg am See führt an der Bootsanlegestelle vorbei, die gut ausgeschildert ist und regelmäßig bedient wird. Wie lange es dauert bis die Fähre kommt läßt sich leicht abschätzen, denn von hier aus ist der Dreieckskurs Nordseite – Insel – Südseite leicht einsehbar. Für drei Euro bringt einen der Fährmann auf die Insel, und später auch wieder zurück.

Fähre am Liepnitzsee

Der Vorteil eines Insel-Besuchs ist die Gaststätte, die bei schönem Wetter Sonnenplätze und eine Stärkung bereithält. Ob Kaffee und Kuchen, oder Steak mit Kartoffelsalat, beides kann man hier für faire vier Euro bekommen, und im Biergarten, zwischen einzelnen Bäumen und einem Spielplatz für die Kleinen zu sich nehmen.

Wer einen ganzen Nachmittag zu investieren bereit ist um ins Grüne zu kommen, der ist am Liepnitzsee genau richtig. Ein ganzes Stück abseits von der Großstadt findet sich hier Ruhe. Auch wenn die Grünen Flecken der Stadt selbst überlaufen sind, kann man mit mitgebrachtem Picknick auf eine der vielen Plätze mit Holztischen und -bänken in schöner Atmosphäre essen und sich erholen.

Kaiserschmarrn am Wasser

Für den sonnigen Sonntagnachmittag habe ich den Geheimtipp: Spazieren im Grünen und schlemmen am See. Mit der S-Bahn kommt man bis zur Station Grunewald. Dort ist auch ein Parkplatz und es beginnen hier eine Reihe von Wanderwegen durch den Grunewald. Besonders an Sonn- und Feiertagen sind hier eine ganze Menge Leute unterwegs. Spaziergänger, Jogger, Fahrradfahrer, Familien, Hundebesitzer – Großstädter, die das Grüne suchen, und hier auch finden. Der Grunewald ist groß genug, dass sich die Menschen auch an schönen Tagen einigermaßen verteilen und jeder nach Lust und Laune seinen Kurzausflug machen und genießen kann.

Wanderweg

Wer sich in dem Netz aus Wegen westlich hält kommt auf den Königsweg, und kann je nach Präferenz auf ausgebauteren Geh- und Radwegen oder auf kleinen Waldwegen laufen. Regelmäßig weisen Schilder und Wanderkarten den Weg. Nach etwa acht Kilometern, kommt die Havel. Diese ist recht breit an dieser Stelle und wer zur richtigen Zeit dort ist sieht einen wunderbaren Sonnenuntergang über dem Wasser. Ein schönes Schmankerl für den Spaziergang ist ein Besuch auf der Insel Lindwerder. Die Wegweiser führen den Spazierenden zur Fähre, und dort kostet es einen Euro, einmal hin und einmal zurück zu fahren. Das schönste kommt allerdings zwischen den Bootsfahrten. Auf Lindwerder wartet ein Cafe und Restaurant auf die Besucher und direkt am Wasser sitzend bestellt man sich, wenn man das mag, am besten einen Kaiserschmarrn.

Kaiserschmarrn

Die etwa Zehn Euro sind gut investiert, denn die Portion reicht locker für zwei Personen, wird mit Pflaumen und Soße serviert und ist wirklich sehr lecker. Der Ausblick über den Fluß, auf die Boote und den westlichen Fernsehturm runden die Stärkungspause angenehm ab. Wer danach nicht zurücklaufen möchte, den bringt der Bus 218 Richtung Pfaueninsel, der mindestens stündlich fährt in einer viertel Stunde zurück ins S-Bahn-Netz von Berlin.

Mal was anderes: Nikolaiviertel

Ich war ja schon eine ganze Weile in Berlin, als ich zum ersten mal in die „historische Mitte Berlins“ ging. Zugegeben, es ist dort touristisch ohne Ende – aber irgendwie doch nett. Als einen Gegenpol zu Kreuz-Kölln würde ich das Viertel bezeichnen, wo man an der Spree, südwestlich vom Alexanderplatz, recht nett draußen sitzen und sowohl Alt-Berliner als auch internationale Küche genießen kann. Rund um die Nikolaikirche finden sich im verkehrsberuhigten Bereich neben Restaurants auch viele lustige Touri-Läden, wo man den „deutschen“ Teddybären in Lederhose erwerben kann, den man von seiner Europa-Tour auf jeden Fall mitbringen sollte : – )  .

Gleich an der U-Bahn Klosterstraße geht es los in das älteste Viertel von Berlin. Neben den barocken Wohnhäusern, zu dem auch das Lessing-Haus gehört und der bereits namensgebenden Kirche gibt es hier die Skulptur von St. Georg und – wie gesagt – haufenweise „besucherfreundliche“ Geschäfte und Restaurants.