Archiv für den Monat: September 2012

Fünf auf einen Streich – Museumsinsel

Genau in der Mitte zwischen Friedrichstraße und Alexanderplatz liegt die Museumsinsel. Gut zu erreichen, und gleich beim Berliner Dom, ist sie ein absolutes Muss für den einigermaßen kulturinteressierten Berlinbesucher.

Neues Museum

Vor- und Frühgeschichte, Ägypten und die Büste der Nofretete,

Pergamonmuseum

Antikensammlung, Vorderasiatische und Islamische Kunst

Alte Nationalgalerie

Bilder und Skulpturen aus Klassizismus, Romantik, Biedermeier, Impressionismus und  Moderne

Altes Museum

Antikensammlung

Bode-Museum

Skulpturensammlung, Byzantinische Kunst und Münzkabinett

Drei auf einen Streich: Brandenburger Tor, Reichstag und Kanzleramt

Natürlich steht für einen Besuch in Berlin das Wahrzeichen Deutschlands ganz oben auf der Liste: Das Brandenburger Tor. Es gibt eine eigene U-Bahn Station, oder man kann es mit einem Spaziergang Unter an der Spree verbinden. Steig dazu einfach an der U und S-Bahn Friedrichstraße aus. Dort siehst Du schon die Brücke über die Spree, und wenn Du Dich links hälst bist Du in 5 Minuten am Reichstag. Schön ist, hier am Ost-Ende des Tiergarten, daß Du drei Touri-Highlights in Reichweite hast:

Geradeaus ist das Kanzleramt, links ist der Reichstag und wenn Du drei Minuten nach links gehst stehst Du vor dem Brandenburger Tor. Die Wiese davor eignet sich perfekt für eine kleine Pause, mit netter Aussicht.

Gediegen saunieren

Irgendwie magisch sieht es aus, in der Kuppelhalle im Liquidrom. Oben scheint das Mondlicht herein und und unten, abgedunkelt, kann man bei sphärischen Klängen durchs warme Salzwasser schweben. Zum entspannen ist hier ein besonders schöner Ort. Wer es aktiver mag, kann in einer der Finnischen Saunen seinen Kreislauf fordern, um sich dann im Tauschbecken zu erfrischen und anschließend im Außenbereich zu erholen. Eine ganze Reihe verschiedener Aufgüsse sorgen für Abwechslung. Ätherische Öle und verschiedene Düfte gibt es ja oft, das Einreiben mit Salz, oder mit Honig ist für den Saunierenden schon eher besonders, und für dessen Haut erst recht. Wer es lieber warm als heiß mag, der ist in der ist in der Himalaya-Salz Sauna mit 65 Grad richtig, oder kann im Dampfbad seine Lungen reinigen und schwitzen.

Das Angebot wird abgerundet durch die vielen Liegen, von denen auch fast immer einige frei sind, um sich auszustrecken. Recht passend ist auch das Angebot an Essen und Getränken, wo sich der Gast bei Salat, Suppe oder Bagel stärken kann. Darüber hinaus werden zu fairen Preisen Massagen angeboten, mit Kräutern, Hot Stone, und was es nicht alles gibt.

Alles in allem schätze ich am Liquidrom die Möglichkeit, für 20 Euro ein paar Stunden in eine andere, sehr entspannende Welt abzutauchen. Einfach erreichbar in der Möckernstraße 10, an der U-Bahn Möckernbrücke, in dem Park, gegenüber vom Technik-Museum.

Mal was anderes: Nikolaiviertel

Ich war ja schon eine ganze Weile in Berlin, als ich zum ersten mal in die „historische Mitte Berlins“ ging. Zugegeben, es ist dort touristisch ohne Ende – aber irgendwie doch nett. Als einen Gegenpol zu Kreuz-Kölln würde ich das Viertel bezeichnen, wo man an der Spree, südwestlich vom Alexanderplatz, recht nett draußen sitzen und sowohl Alt-Berliner als auch internationale Küche genießen kann. Rund um die Nikolaikirche finden sich im verkehrsberuhigten Bereich neben Restaurants auch viele lustige Touri-Läden, wo man den „deutschen“ Teddybären in Lederhose erwerben kann, den man von seiner Europa-Tour auf jeden Fall mitbringen sollte : – )  .

Gleich an der U-Bahn Klosterstraße geht es los in das älteste Viertel von Berlin. Neben den barocken Wohnhäusern, zu dem auch das Lessing-Haus gehört und der bereits namensgebenden Kirche gibt es hier die Skulptur von St. Georg und – wie gesagt – haufenweise „besucherfreundliche“ Geschäfte und Restaurants.

KaDeWe – für jeden was dabei

Natürlich ist das KaDeWe am Wittenbergplatz kein geheimer Tipp. Im Gegenteil – es steht in jedem Reiseführer an prominenter Stelle. Wenn ich Besuch bekomme, gehe ich allerdings immer gerne mit wenn meine Gäste hier ins Kaufhaus gehen. Es macht immer wieder Spaß, in der Lebensmittelabteilung zu stöbern und jedes mal etwas zu finden, was genau noch gefehlt hat, in der Küche oder in der Speisekammer. Wer das Gebäude mit seinen 6 Hektar Verkaufsfläche betritt, wird erst mal von den pompösen Abteilungen verschiedener Luxusmarken überwältigt und bekommt im Erdgeschoss die Möglichkeit ganz viel Geld für ganz tollen Luxus auszugeben. image

Wer, wie ich, nicht auf Luis Vuitton steht, macht sich am besten direkt auf zu einem der Treppenhäuser. Der Betreiber des Konsumtempels ist ja Karstadt, und so sind dem einen oder anderen Kunden die Klamotten-Abteilungen in den ersten beiden Stockwerken vielleicht so ähnlich schon bekannt. Nur größer sind sie hier, und zu einigermaßen fairen Preisen findet man hier ohne viel zu laufen eine Menge unterschiedlicher Marken, ob für Frauen oder Männer.

Die wirklichen Besonderheiten kommen aber erst weiter oben, in den Lebensmittel- und Feinkostbteilungen. Hier gibt es aus aller Welt Gutes und Ausgefallenes zum Anschauen und Kaufen. Wer Gewürze sucht, Senf, Öle oder Kräuter, Biersorten oder Nudeln – so viele Variationen wie hier findet man selten. Gute Sachen aus aller Herren Länder, und ganz viel zum Stöbern. Gleich nebenan werden dann frische Waren verkauft. Fisch und Fleisch, Kuchen und Pralinen gibt es, und viele Gelegenheiten, um das eine oder andere ausgefallene Geschenk zu besorgen oder sich selber etwas ganz besonderes zu gönnen.

Wer sich hier verausgabt hat,  kann weiter nach oben, wo das Cafe-Restaurant mit seinem tollen Ausblick eine Selbstbedienungs-Auswahl an Kaffees, Tees, Torten und Gebäck, Früchten und Cremes, süßem, salzigem und herzhaftem Essen bietet, das mn mit Blick auf den Wittenbergplatz genießen kann.

Neuköllner Burger

Satt wird man hier sicher, denn es wird sicher nicht an den Portionen gespart – vielleicht ein bisschen  an den Räumlichkeiten, denn innen ist es eher kuschelig als geräumig. Aber die drei Bierbänke außen passen eigentlich viel besser zu der Burger-Bude, in der deftig gebruzelt wird. Klassische Burger, Pommes und Salat gibt es hier, ergänzt durch einen Burger des Monats, der meist eine kreativ-leckere Neukomposition darstellt. Am besten nicht zu viel bestellen, denn die Portionen sind ordentich. Ein Cheesburger, dazu eine Club-Mate oder ein Berliner Pilsener und man wird mit ca. 9 Euro satt und glücklich. Natürlich gibt es alles auch zum Mitnehmen, und bei Regen ist das wahrscheinlich auch die beste Wahl. Drei Sachen sind top: die Qualität, die Atmosphäre und die Portionen. Wer also in der Nähe ist und hungrig, sollte auf jeden Fall hier reinschauen in das „Berlin Burger International“ in der Pannierstraße 5 am U-Bahnhof Hermannplatz.

 

Cooles Kino am Strand

An der Janowitz Brücke befindet sich das „gestrandet“. Hier kann man an der Spree was trinken gehen, und Mittwochs wird ein Film gezeigt. Gegen Gebühr gibt es dann Kopfhörer, und so kann jeder der will in gemütlicher Atmosphäre den Film schauen, ohne die Nichtgucker zu stören.